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Fragen sind unangenehm. Deshalb Frage!

Die Angst vor Fragesituationen und wie man lernt damit umzugehen

Es ist erstaunlich, mit welcher Kraft man sich gegen bestimmte unangenehme Fragen wehren kann. Man will die hübsche Bedienung anquatschen, die längst überflüssige Gehaltserhöhung besprechen oder einen Bekannten um einen großen Gefallen bitten. Doch irgendetwas sorgt dafür, dass die ganze Sache im Endeffekt dann doch nicht so einfach durchzuführen ist, wie man sich das vorgestellt hat.

Im Grunde ist die Ursache dafür simpel. Ängste lösen diese Emotionen aus. Die Angst vor Zurückweisung, die Angst vor peinlichen Situationen und die Angst sich jemandem öffnen zu müssen und dem Gegenüber einen Einblick in Persönliches zu geben. Viele Menschen liegen auch in vielen Fällen falsch, in denen sie annehmen, dass die Antwort „nein“ lauten wird und nutzen deshalb eine Vielzahl an Gelegenheiten zu kommunizieren/zu fragen erst gar nicht.

if we fear being told no,we shy away from important asks in our lifes

Doch nun die gute Nachricht: Diese Hürden kann man loswerden durch Training und Vorbereitung!

1. Fragen stellen

Die wirksamste und zugleich einfachste Möglichkeit letzteres zu tun ist einfach Fragen zu stellen. Jeden Tag. Dabei können jegliche Fragen gestellt werden, es geht nämlich nur darum mit Fragesituationen öfter bewusst in Kontakt zu kommen. Frage nach Details zu einem Gericht in einem Restaurant. Frage nach Hilfe bei der Wahl eines Produktes in einem Geschäft, usw..

2. Von anderen lernen

Gehe wachsam durch den Tag und achte auf Personen, die gut darin sind, heikle oder schwierigere Fragen zu stellen. Analysiere ihr Verhalten und lerne von ihnen.

3. Vorbereitung und Übung gegen Schüchternheit

Es ist auch ratsam sich vor wichtigen Fragen vorzubereiten und sich dabei zu helfen selbstbewusster auftreten zu können. Damit bekämpft man Schüchternheit und somit auch eine weitere Blockade.

4. Frage für jemanden

Dir ist es sicher schon einmal aufgefallen, dass es dir leichter fällt, wenn du für ein Familienmitglied oder einen Freund etwas in Erfahrung bringen musst. Eventuell hilft es dir daher vielleicht, wenn du dir vorstellst für eine Person zu fragen, die du magst.

5. Fragen stellen, die mit NEIN beantwortet werden

Nun kommen wir zu einem schwierigeren Teil der Übungen. Um die Angst vor Zurückweisung bekämpfen zu können, wäre es am besten genau derartige Situationen zu erleben, so oft wie möglich damit man mit Zurückweisung immer besser umgehen kann. Versuche deshalb Fragen zu stellen, die höchstwahrscheinlich mit nein beantwortet werden. Frage zum Beispiel in einem Hotel nach einem gratis Upgrade für das Zimmer, ohne bestimmte Gründe.

 

Diese letztem Übung kann man aber auch auf viele andere Bereiche anwenden. Generell kann es helfen sich bewusst in unkomfortable Situationen zu bringen um in Zukunft besser damit umgehen zu können. Dadurch kannst du selbstbewusster auftreten, dich besser präsentieren und somit wichtige, entscheidende Gespräche meistern, die dich womöglich weit bringen können.

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