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Philippinen Backpacking – 3 Wochen Route/Tipps/Ausrüstung/Fotos

Meine Philippinenreise 2017/18

3 Monate ist es nun schon her. Ich und ein Freund von mir wollten der Kälte des Winters und dem stressigen Alltag entfliehen. Dafür haben wir uns überlegt eine Reise zu planen, die uns ein bisschen weiter von zu Hause weg bringt als üblicherweise. Die Entscheidung dass sich das Ziel der Reise in einer warmen Gegend befinden sollte war schnell getroffen. Auch der asiatische Raum interessierte uns beide. Nachdem wir gewisse Gebiete ausgeschlossen haben, weil dort zu der gewählten Reisezeit noch Regenzeiten herrschten, richteten wir zuerst unseren Blick auf Bali. Dort wurde aber gerade ein großer Vulkan aktiv und wir wollten es nicht aufs Spiel setzen, dass eventuell unsere Reise im schlimmsten Fall abgebrochen werden müsste. Kein Problem. Viele andere wunderschöne und interessante Orte auf dieser Welt stehen ja noch zur Verfügung. Und so kamen wir durch ein bisschen Recherche auf die Philippinen – Flüge gebucht – und der erste Backpackingurlaub konnte losgehen.

Cebu:

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Kostenübersicht

Ich habe hier eine kleine Übersicht der Kosten des Urlaubs erstellt. Da wir die Flüge relativ spät gebucht haben und zudem die Preise um Weihnachten/Neujahr höher sind, stellten diese Ausgaben bereits 60% der Gesamtkosten dar. Wenn man aber einmal dort ist, kann man mit sehr sehr wenig Geld zurechtkommen ohne auf gutes Essen oder Aktivitäten verzichten zu müssen.

zur Info: 1 Euro sind umgerechnet ca. 60 Philippinische Peso.

Wie man es wahrscheinlich bereits erwartet hat sind die meisten Dinge in den Philippinen im Vergleich zu den üblichen Preisen in Deutschland/Österreich sehr viel billiger. Ein paar Beispiele:

  • Taxifahrt über 120km (ca. 3 1/2h Fahrtzeit): ca. 16 Euro pro Person (waren zu 2. im Taxi)
  • frisches Brot vom lokalen Dorfbäcker: 0,1 – 0,3 Euro
  • 500g Steak in einem Restaurant bei Alona Beach: ca. 12 Euro
  • 500ml Bier im Restaurant: 0,8 Euro
  • Moped Leihgebühr für 24h: 5 Euro

Gesamtkosten: ca. 1800 Euro p.P.

Flüge 1093 Euro
60%
Transport vorort (Mopeds, Fähren, Tri-cycles, Taxis) 150 Euro
10%
Essen, Aktivitäten ca. 400 Euro
18%
Unterkünfte ca. 10-20 Euro pro Übernachtung
12%

Bantayan:

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beachbeauty
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Ausrüstung

  • Rucksack mit 40 Liter – auf 60 Liter erweiterbar

MUST HAVES:

Dokumentation/Planung:

Nützliches:

Kleidung:

  • kurze Hose
  • PULLOVER! -> die Klimaanlagen in Autos/Flugzeugen/Gebäuden sind extrem kühl eingestellt
  • Kompressionshose fürs Flugzeug und wenns mal kälter sein sollte (ist auch extrem klein und leicht zu verstauen)
  • Tshirts (am besten Sport-Tshirts, weil diese schnell trocken und atmungsaktiver sind)
  • Kappe
  • Unterwäsche und Socken

Bohol:

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chocolatehill
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Tipps

  • Verhandeln

Du kommst weit angereist aus einem reichen Land, das heißt du hast in den Augen von vielen Filippinos auch genug Geld. Deshalb versucht man einen unrealistisch hohen Betrag von dir zu bekommen. Da du andere Preise gewohnt bist in Europa wird dir das aber trotzdem nicht besonders ungewöhnlich vorkommen. Am Anfang haben wir natürlich auch dementsprechend zu viel gezahlt. Nach Gesprächen mit Einheimischen und dadurch, dass wir darauf geschaut haben, welche Preise lokalen Leuten genannt wurden, wussten wir aber bald bescheid, welche Preise angemessen waren und welche nicht. Ein Österreicher, den wir in Moalboal trafen, wohnt und arbeitet seit einigen Jahren auf den Philippinen- Er gab uns den Tipp immer zu Verhandeln. Meist sind die gewünschten Preise so übertrieben, dass man sogar bis zur Hälfte des genannten Preises runtergehen kann, und der Verkäufer/Vermieter macht immer noch ein gutes Geschäft. Im Nachhinein kann ich sagen, dass das absoult wahr ist in manchen Fällen. Besonders bei Mopedverleihen und an Orten, wo viele Touristen anzutreffen sind wird versucht so viel Gewinn, wie möglich herauszuholen.

  • Sim Karte nehmen für Online Buchungen und Recherche

In Cebu haben wir uns gleich am Flughafen Prepaid-Sim Karten gekauft. Zu bezahlen war nur der Aufladebetrag, der in unserem Fall ca. 10 Euro ausgemacht hat. Dabei waren Anrufe und mobile Daten, die auf Wunsch für 1 oder mehrere Tage selbst aktiviert werden konnten. Obwohl beinahe überall gratis Wlan zur Verfügung stand, half es uns dennoch manchmal sehr, auf Free-Wifi Orte nicht angewiesen zu sein. Wir kamen mit den aufgeladenen 10 Euro 3 Wochen lang gut zurecht. Falls man die Sim-Karte trotzdem einmal aufladen müsste, gibt es aber bei fast jedem Geschäft einen Aufladebon zu kaufen.

  • Offline Google Maps

Der wohl wichtigste Tipp beim Reisen generell: Lade dir den Kartenbereich des Landes/Ortes herunter, den du besuchen willst. Das kostet dich vielleicht ein bisschen Speicherplatz, doch dafür kannst du dich überall zurechtfinden, Routen live berechnen mit GPS ,Restaurants, Tankstellen, Shops, Hotels uvm. finden ohne jemals deine mobilen Daten nutzen zu müssen.

  • Mopeds ausleihen

Nicht angewiesen sein auf öffentliche Verkehrsmittel oder Tri-cycles. Sich die Zeit selbst einteilen können und beinahe jeden Ort erreichen und Inseln erkunden können.  Und dafür muss man 5 Euro am Tag zahlen?

HER DAMIT! Ganz ehrlich, ohne Mopeds wäre diese Reise nur halb so interessant gewesen! Und wenn man damit außerhalb der Großstädte fährt ist es auch nicht besonders gefährlich.

  • Grab Taxi oder Uber nutzen

Wenn man einmal etwas weitere Strecken fahren muss, ist ein Taxi natürlich das angenehmste Fortbewegungsmittel. Wenn man dafür „Grab Taxi“ oder „Uber“ nutzt, zahlt man noch viel weniger, als für ein reguläres Taxi und man kann mithilfe dieser Services einen maximalen Preis sehen noch bevor man losfährt. Außerdem sieht man das Profilbild des Taxifahrers und das Kennzeichen des Taxis und kann sich dadurch sicherer sein, in ein echtes/registriertes Taxi zu steigen.

  • Musik offline verfügbar haben

Musik bereichert jede Situation. Als Hintergrundmusik am Strand bei Lagerfeuer oder um lange Wartezeiten zu überbrücken. — Lautsprecher nicht vergessen 😉

  • Weniger ist mehr

Kleidung nimmt sehr viel Platz ein im Rucksack und es ist fast schon überflüssig zu viel davon in „billigere“ Länder mitzunehmen. Man kann in Südostasien besonders günstig an neues Gewand kommen.

  • Geheimtipp: Siquijor Island!!!

Unsere Fixen Ziele auf dieser Reise waren Cebu und Bohol. Da wir in unseren Reiseführern und im Internet immer wieder von Siquijor lasen und uns ein Ortskundiger Instagram Kontakt darauf hingewiesen hat umbedingt diese Insel zu besuchen, haben wir uns kurzerhand dazu entschlossen einen Zwischenstopp auf Siquijor zu machen bevor wir nach Bohol fahren. Das war eine sehr gute Entscheidung! Zu Beginn waren nur 2 Tage auf der Insel geplant, doch wir verlängerten auf 5 Tage weil es uns dort so gut gefallen hat. Was gibt es dort so besonderes?

  • Die Menschen dort sind unbeschreiblich freundlich.
  • Die Insel ist relativ sauber gehalten
  • Die Restaurants sind super
  • Cambugahay Falls sind viel schöner als die Kawasan Falls
  • Cantabon Cave Tour ist ein Erlebnis
  • Cliffdiven
  • Jungel-Moped Touren
  • Foot-Spa in einem Fischbecken vor einem uralten Baum und Kokosnüsse als Erfrischung
  • nette Unterkünfte
  • wenig Touristen
  • Heiler
  • schöne Strände
  • UVM.


ROUTE

Hier die Route auf Google Maps: https://drive.google.com/open?id=1p8z38DbE3QPdui6gsHT2kkRJQjCccvaK&usp=sharing

Tag 1 25.12.2017:

  • Innsbruck –> München Flughafen –> Abu Dhabi Flughafen –> Manila Flughafen –> Cebu Mactan Flughafen –> Hotel in Cebu City

Tag 2 26.12.2017:

  • Regeneration von anstrengender Anreise
  • Erkunden der Stadt zu Fuss
  • Abendessen am Markt

Tag 3 27.12.2017:

  • Ayala Center  – Einkäufe und Essen
  • Eindrücke sammeln in der Millionenstadt

Tag 4 28.12.2017:

  • Fahrt nach Hagnaya mit Taxi
  • Karaoke singen mit Einheimischen
  • Erkunden von ländlicheren Gegenden
  • Übernachtung bei Hagnaya

Tag 5 29.12.2017:

  • Fahrt nach Bantayan
  • Einchecken im Hotel am Strand
  • Entspannen/bei Sonnenuntergang schwimmen im Meer

Tag 6 30.12.2017:

  • Moped ausleihen
  • Erkundungsfahrt auf der Insel

Tag 7 31.12.2017:

  • Paradise Beach
  • Silvester in Santa Fe

Tag 8: 01.01.2018

  • Regenwetter (Ziklon trifft uns)
  • verbrachten den Tag im Hotel und aßen seeeehr viel
  • Wäsche waschen, nächsten Tage planen

Tag 9: 02.01.2018:

  • Versuchten von der Insel zu kommen, doch der Fährenbetrieb war verübergehend verboten wegen dem Ziklon
  • Am Nachmittag konnten wir dann losfahren und trafen dabei eine nette Londonerin, die mir uns nach Cebu/Mactan fuhr
  • Fuhren direkt zum Ayala Center in Cebu City weil wir uns dort halbwegs auskannten und das der beste Ort war zum Essen und Hotel suchen.
  • Wir wollten es uns einmal ein bisschen gut gehen lassen und buchten ein besseres Hotel – schon lange nicht mehr so gut geschlafen!

Tag 10 03.01.2018

  • Shoppen
  • Nahmen ein Taxi nach Moalboal

Tag 11 04.01.2018:

  • Kayak fahren/Schnorcheln in Moalboal

Tag 12 05.01.2018:

  • Mopedausflug zu Kawasan Falls und Osmena Peak

Tag 13 06.01.2018:

  • Fahrt nach Liloan Port –> Dumaguete –> Siquijor

Tag 14 07.01.2018:

  • Fahrt zum Hotel mit leerem Tank

Tag 13 08.01.2018:

  • Erkunden der Insel
  • Cliffdiven
  • Century Old Balete Tree
  • Cantabon Cave

Tag 14 09.01.2018:

  • Cambugahay Falls
  • Hahnenkampf

Tag 15 10.01.2018:

  • Schnorcheln mit Schildkröten

Tag 16 11.01.2018:

  • Tauchen im Korallenriff

Tag 17 12.01.2018:

  • Moped Tour: Chocolate Hills, Tarsier Affen, Man Made Forest, Reismarkt

Tag 18 13.01.2018:

  • Fahrt nach Cebu mit der Fähre von Tagbilaran
  • Fahrt nach Mactan Island zum Hotel in der Nähe vom Flughafen
  • Massagen um 8 Euro für 90 min. waren sehr sehr gut und ein zur Abwechslung feines Bett bereitete uns einen guten Schlaf

Tag 19 14.01.2018:

  • Cebu Mactan Airport –> Manila –> AbuDhabi –> München –> zu Hause

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